Ausgewähltes Thema: Farbpaletten und Typografie für moderne Sprachschulen. Willkommen zu einem inspirierenden Einstieg in Farbpsychologie, Schriftwahl und Gestaltung, die Lernfreude wecken, Orientierung erleichtern und Ihrer Sprachschule eine klare, zeitgemäße Identität geben.

Typografie, die den Stoff trägt

Sans-Serif-Schriften eignen sich für Beschilderung und UI, klare Formen führen den Blick. Für längere Lesetexte funktionieren ausgewogene Serif-Schriften hervorragend. Variable Fonts vereinen Flexibilität und Performance, reduzieren Ladezeiten und erleichtern konsistente Typohierarchien.

Typografie, die den Stoff trägt

Halten Sie 55–75 Zeichen pro Zeile und einen Zeilenabstand von etwa 1,4–1,6 ein. Großzügige Absätze, klare Zwischenüberschriften und Formatierungen mit echter Fettschrift erzeugen einen ruhigen Lesefluss – perfekt für Grammatikbeispiele, Dialogskripte und Aufgabenblätter.

Primär-, Sekundär- und Neutralfarben

Definieren Sie eine Primärfarbe für Wiedererkennung, zwei bis drei Sekundärfarben für Vielfalt und Neutraltöne für Ruhe. Ergänzen Sie ein System von Zustandsfarben für Erfolg, Hinweis und Fehler, damit Informationsdesign in Ihrer Sprachschule intuitiv funktioniert.

Schriftpaare mit Charakter

Kombinieren Sie eine prägnante Display-Schrift für Überschriften mit einer gut lesbaren Textschrift. Testen Sie Paarungen mit echten Inhalten: Kursstufen, Sprachniveaus, Uhrzeiten. Stimmen Sie Spationierung ab und legen Sie konsistente Skalierungen für H1–H6 fest.

Kultur und Konnotationen

Rot signalisiert in manchen Kontexten Fehler, in anderen Glück. Blau steht häufig für Vertrauen, Gelb für Optimismus. Prüfen Sie Farbcodes mit Ihren Zielgruppen, besonders bei Prüfungsfeedback und Zertifikaten, um Missverständnisse sensibel zu vermeiden.

Kultur und Konnotationen

Achten Sie auf erweiterte Zeichensätze für Akzente, Kyrillisch oder Griechisch. Für Arabisch und Hebräisch benötigen Sie sauberes Right-to-Left-Support. Eine typografische Familie mit konsistenten Schnitten erleichtert paritätische Darstellung mehrerer Sprachen.

Kultur und Konnotationen

Vermeiden Sie aggressive Signalfarben für Korrekturen. Nutzen Sie stattdessen freundliche Töne wie Petrol oder Indigo für Hinweise und ein weiches Grün für Bestätigung. Erzählen Sie uns, welche Farbnuancen Ihre Lernenden als motivierend erleben!

Digital trifft Print: ein durchgängiges System

Definieren Sie Primär- und Sekundärbuttons, Linkzustände und Fokusrahmen. Testen Sie Lesbarkeit auf kleinen Bildschirmen und Dunkelmodus-Kontraste. Nutzen Sie Design-Tokens, um Farben und Schriftgrößen zentral zu pflegen und Änderungen überall auszurollen.

Digital trifft Print: ein durchgängiges System

Erstellen Sie Vorlagen mit fixen Typohierarchien, wiederkehrenden Farbflächen und konsistenten Margen. So bleiben Postings erkennbar, auch wenn Formate variieren. Fügen Sie am Ende klare Handlungsaufforderungen hinzu: Kurs starten, Platz sichern, Rückfrage stellen.

Praxis-Toolkit und Community

Werkzeuge und Tests

Starten Sie mit Adobe Color oder Coolors, prüfen Sie Kontrast mit Stark oder Contrast Finder. Messen Sie Ladezeiten Ihrer Webfonts, aktivieren Sie Subsetting. Teilen Sie Ergebnisse mit dem Team und dokumentieren Sie Entscheidungen nachvollziehbar.

Styleguide und Schulung

Legen Sie ein lebendiges Handbuch mit Farben, Typoskalen, Beispielen und Do’s & Don’ts an. Erstellen Sie Figma-Bibliotheken, schulen Sie Lehrkräfte und Verwaltung. So bleibt das Erscheinungsbild stabil, auch wenn neue Formate entstehen.

Mitmachen und voneinander lernen

Zeigen Sie Ihre Vorher-nachher-Beispiele, stellen Sie Fragen zu Paletten, oder bitten Sie um Feedback zu Schriftpaaren. Abonnieren Sie Updates, stimmen Sie über zukünftige Themen ab und helfen Sie anderen Sprachschulen mit Ihren Erfahrungen weiter.
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